Förderperiode Interreg VIA Oberrhein 2021 - 2027


eTruckCharge

E-Mobilität grenzenlos - Föderierter Ladepark für nachhaltigen Güterverkehr am Oberrhein

Das Projekt «eTruckCharge» entwickelt ein Web-basiertes Softwaresystem, mit welchen Unternehmen gegenseitig von Ladestationen profitieren können. Diese mit der Hilfe von KI optimierten, föderierten Ladeparks für E-LKW ermöglichen eine bessere Planung der Fahrten mit E-LKW über die Grenzen hinweg.

Täglich fahren Tausende Lkws durch den Oberrheinraum, doch der Güterverkehr ist weiterhin stark abhängig von fossilen Brennstoffen. Fehlende zugängliche Ladepunkte bremsen bislang den Einsatz von Elektro-LKWs, besonders im grenzüberschreitenden Verkehr.

Im Rahmen des Projekts «eTruckCharge» sollen bestehende Ladestationen an Unternehmensstandorten wie Logistikzentren, Depots oder Industriegebieten gemeinsam nutzbar gemacht werden, auch über Landesgrenzen hinweg. Hierfür können Unternehmen, die selbst Ladestationen an ihren Standorten besitzen, ihre Ladestationen mit Hilfe eines im Projekt prototypisch entwickelten IT-Systems für ihre Geschäftspartner und auch andere Entitäten kontrolliert öffnen und buchbar machen. Sollte also ein Unternehmen per E-LKW Waren oder Material erhalten, kann der Spediteur mit dem Aufladen des E-Fahrzeugs vor Ort rechnen und grenzüberschreitende Touren sowie längere Wegstrecken entsprechend sicher und optimiert planen. Dafür wird ein IT-System entwickelt, mit dem Ladepunkte reserviert, Fahrten geplant und Ladevorgänge gesteuert werden können. KI-Modelle sollen helfen, Nutzung und Energiebedarf besser vorherzusagen und den Betrieb sicher zu gestalten.

Langfristig schafft das Projekt die Grundlage für ein Netz, in dem E-LKW auch am Lieferort im Nachbarland geladen werden könnten, mit besser planbaren Fahrten und geringeren Emissionen.

Themen E-Mobilität E-Lastwagen Ladestationen


Projektlaufzeit 02.07.2026-30.06.2029

Status   LAUFEND

eTruckCharge

EU-Projektträger Hochschule Karlsruhe

Schweizer Projektverantwortlicher Hochschule für Informatik der Fachhochschule Nordwestschweiz

Projektbeteiligte CESI – Campus de Strasbourg Chambre de commerce et d'Industrie Alsace Eurométropole CCIAE CHARGEMAP SAS Eurométropole de Strasbourg Fachspedition Karl Dischinger GmbH Kanton Basel-Landschaft Kanton Basel-Stadt Kanton Solothurn Land Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau Schweizerische Eidgenossenschaft (NRP) TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Verband Region Rhein-Neckar Walter Schmitt GmbH Mehr anzeigen

Interreg-Ziel B1: Entwicklung und Verbesserung einer nachhaltigen, klimaresilienten, intelligenten und intermodalen nationalen, regionalen und lokalen Mobilität, einschliesslich eines besseren Zugangs zum TEN-V1 und zur grenzübergreifenden Mobilität.

NRP-Ziel 2: Eine auf die Bedürfnisse der Wirtschaft ausgerichtete, intelligente und intermodale Mobilität weiterentwickeln, um regionalwirtschaftliche Potenziale zu steigern und auszuschöpfen.

Regionen   Baden-Württemberg   Deutschland   Elsass   Frankreich   Kanton Basel-Landschaft   Kanton Basel-Stadt   Kanton Solothurn   Région Grand Est   Rheinland-Pfalz   Schweiz Mehr anzeigen


Budget

Gesamtbudget € 2'866'829.21
Schweizer Budget CHF 244’000

Finanzierung

EFRE € 1'311'414.60
Frankreich € 317’853.20
Deutschland € 993’561.41

Details zur Schweizer Ko-Finanzierung

Bund CHF 102'900 CHF
Kanton Basel-Landschaft CHF 15'000 
Kanton Basel-Stadt CHF 15'000
Kanton Solothurn CHF 7'500
Hochschule für Informatik der Fachhochschule Nordwestschweiz CHF 103'600