Carte Blanche

14.06.2016

Welche Impulse braucht der Wirtschafts- und Arbeitsmarkt am Oberrhein?

Die Grenzgängerinnen und Grenzgänger sind mehr als nur nötig
Beat Britt, Geschäftsführer EURES-T Oberrhein, Amt für Wirtschaft und Arbeit Basel-Stadt

Dass der Raum Nordwestschweiz eine der Lokomotiven der Schweizer Wirtschaft bildet, ist bekannt. Dass wir dies zu einem schönen Teil den Grenzgängerinnen und Grenzgängern zu verdanken haben, wohl auch. Dass unsere Region offen und tolerant denkt, kann im Alltag erlebt werden. Und dass wir dazu Sorge dazu tragen sollten, ist eigentlich eine Binsenwahrheit. 

Wenn wir aber einen näheren Blick auf das Grenzgängertum werfen, stellt sich die Frage, ob wir das wirklich tun. Die Auswirkungen der Masseneinwanderungsinitiative und deren Einfluss auf die Personenfreizügigkeit (ein wesentlicher Bestandteil der Bilateralen Verträge) sind weiterhin unklar. 

Die Partnerschaft EURES-T Oberrhein, bestehend aus Vertretern der Öffentlichen Arbeitsverwaltungen, Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, Staat und Gebietskörperschaften aus allen drei Grenzländern, kümmert sich grenzüberschreitend um die Anliegen der Auszubildenden, Arbeitnehmenden, Stellensuchenden und Arbeitgebern. Die Kerngebiete unserer Tätigkeit sind Beratung, Information und Vermittlung. Gerade die profunden Kenntnisse des Arbeitsmarktes und dessen Akteure in der ganzen Oberrheinregion bilden eine unserer Stärken.

Unsere tägliche Arbeit zeigt immer wieder, dass einerseits die momentane politische und wirtschaftliche Unsicherheit hemmend wirkt für alle Beteiligten, andererseits die Einbindung und das „am selben Strick ziehen“ aller positiven Kräfte nachhaltige Resultate für das Wohl der Menschen, der Wirtschaft und der Umwelt erbringen können.

Mit der Carte Blanche bieten wir Fachleuten eine Plattform, auf der sie Impulse zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit geben und ihre Visionen zur Entwicklung im Dreiland darlegen können. Im Jahr 2016 veröffentlichen wir Beiträge zum Thema "Welche Impulse braucht der Wirtschafts- und Arbeitsmarkt am Oberrhein?"

 

Zurück