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30.06.2026

SBFI-Studie: Horizon-2020-Teilnahme zahlt sich für die Schweizer Forschung aus

In der Wirkungsstudie wurden Schweizer Akteure mit geförderten Horizon-2020-Projekten sowie eine Vergleichsgruppe untersucht. Die Ergebnisse weisen auf substanzielle Beiträge der EU-Rahmenprogramme zur Leistungsfähigkeit und internationalen Einbindung des Schweizer Forschungs- und Innovationssystems hin.

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) hat eine Wirkungsstudie zur Schweizer Teilnahme an den EU-Rahmenprogrammen für Forschung und Innovation durchgeführt. Die Wirkungsstudie weist auf die vielfältigen und wichtigen Beiträge hin, die die EU-Rahmenprogramme zur Leistungsfähigkeit und internationalen Einbindung des Schweizer Forschungs- und Innovationssystems leisten.

Die EU-Rahmenprogramme stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Forschungs- und Innovationsstandorts Schweiz. Sie erhöhen auch die Sichtbarkeit und Vernetzung Schweizer Akteure im Europäischen Forschungsraum und erschliessen Infrastrukturen, Testumgebungen und spezialisiertes Know-how, die in der Schweiz nur begrenzt verfügbar sind. Dadurch werden strukturelle Lücken geschlossen und die Leistungsfähigkeit des Standorts nachhaltig gestärkt. Darüber hinaus ermöglichen die Programme den Aufbau langfristiger Partnerschaften, stabiler Netzwerke und neuer Marktzugänge. Somit sind sie auch ein wichtiger Innovationstreiber, insbesondere für Start-ups.

Diese Kooperationen sind ein zentraler Faktor für wissenschaftlichen Fortschritt, Innovation und internationale Integration der Schweiz. Eine kontinuierliche Beteiligung an den EU-Rahmenprogrammen ist entscheidend für den langfristigen Erhalt dieser Wirkungen: Eine stabile Teilnahme sichert Expertise, Sichtbarkeit und Innovationskraft. Unterbrüche schwächen die Wettbewerbsfähigkeit und erschweren die Positionierung in strategisch wichtigen Zukunftsfeldern.

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