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19.03.2020

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein und das Coronavirus

Trotz der geschlossenen Grenzen findet die grenzüberschreitende Zusammenarbeit statt und ist wichtiger denn je. Solidarität und ein gemeinsames und abgestimmtes Vorgehen im Hinblick auf die Situation stehen in der deutsch-französisch-schweizerischen Grenzregion im Vordergrund.

Die Grenzen im Dreiländereck unterstehen scharfen Kontrollen und wer keinen triftigen Grund für die Ein- oder Ausreise hat, wird an der Grenze abgewiesen. Für viele Bürgerinnen und Bürger ist eine solche Situation bisher unbekannt und zeigt, wieviel wir in Europa erreicht haben. Für Grenzgängerinnen und Grenzgänger sowie den Warenverkehr bleibt die Grenze aber durchlässig. Die Nordwestschweiz ist auf die Grenzgängerinnen und Grenzgänger angewiesen, damit der Betrieb von systemrelevanten Institutionen und Infrastrukturen aufrecht erhalten werden kann. 

Alle Länder sind zurzeit sehr mit ihren eigenen Massnahmen, Vorkehrungen und internen Abstimmungen bezüglich des Coronavirus beschäftigt. Das heisst aber nicht, dass es keinen Austausch über die Grenzen hinweg gibt. Dieser erfolgt nun über digitale Kommunikationsmittel und ermöglicht einen grenzüberschreitenden Informationsfluss und eine grenzüberschreitende Abstimmung. In Zeiten wie diesen ist der Austausch wichtiger denn je und es gilt, sich den Umständen anzupassen. So ist beispielsweise das Team des Beratungszentrums INFOBEST PALMRAIN per E-Mail unter palmrain@infobest.eu für Anfragen erreichbar. 

Auch die Geschäftsstelle der Regio Basiliensis engagiert sich als Schweizer Partnerin für die Oberrhein-Kooperation und Kompetenzzentrum erster Wahl zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der aktuellen Ausnahmesituation weiterhin zugunsten der Wirtschaft, Wissenschaft und Bevölkerung am Oberrhein. 

Über die aktuellen Informationen der Behörden der drei Länder können Sie sich hier informieren. 

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