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27.10.2026
Interreg-Projekt zur Kreislaufwirtschaft: Erfolgreicher Study Trip nach Basel
Am 22. und 23. September 2026 kamen die Partner des Interreg-B-Projekts RE-INCITE auf Einladung des Projektpartners Regio Basiliensis in Basel zusammen, um an der Strategie zur Förderung der Kreislaufwirtschaft durch Kommunen weiterzuarbeiten und Einblicke in die Basler Aktivitäten auf diesem Gebiet zu erhalten. Wir erlebten zwei intensive Tage mit anregenden Gesprächen, interessanten Präsentationen und spannenden Besichtigungen. Das Projekt RE-INCITE, an dem auf Schweizer Seite auch BaselCircular und INFRAS beteiligt sind, läuft noch bis Ende Dezember 2026.
Am Dienstag, 22. September, kamen die Projektmitglieder aus Pordenone (Norditalien), Linz (Oberösterreich), Heilbronn (Baden-Württemberg), Ljubljana (Slowenien) und aus Basel sowie Mitarbeitende der Städte Heilbronn und Basel in der Markthalle zusammen, um gemeinsam an der Place-based Strategy weiterzuarbeiten. Diese Strategie soll Kommunen helfen, Projekte ähnlich den im Rahmen von RE-INCITE erarbeiteten Pilotprojekten umzusetzen und zu fördern. Die Strategie wird bei Projektabschluss im Dezember präsentiert und steht danach Gemeinden und Regionen zur Verfügung.
Den Dienstagnachmittag nutzte die Gruppe, um Basel und die Massnahmen des Kantons im Bereich Kreislaufwirtschaft besser kennenzulernen. Mit dem Tram ging es nach Kleinhüningen, wo die IWB gemeinsam mit der Biopower Nordwestschweiz AG eine Pyrolyseanlage betreibt. Bei der Pyrolyse entsteht aus Grünabfällen Holzkohle, die CO2 bindet. Die Holzkohle aus der Pyrolyseanlage kann anschliessend als Bodenzusatz in der Landwirtschaft oder als Asphaltzusatz im Strassenbau genutzt werden. Danach wurden wir beim Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Basel-Stadt begrüsst und erhielten einen Überblick über die Klimaziele des Stadtkantons und darüber, wie die Kreislaufwirtschaft in diesem Rahmen gefördert wird. Einen Einblick in das Programm Interreg Oberrhein gaben die Präsentationen der Projekte Circular Synergies und Empower#IoT. Der Nachmittag endete mit einer Fährifahrt und einer Begegnung mit der Basler Architektin und Fährifrau Barbara Buser, die für die Umnutzung alter Gebäude und Fabrikareale bekannt ist. Eines dieser Areale, das Gundeldinger Feld, konnten die Gäste am zweiten Tag bei einer Führung besichtigen.
Fotos: Anastatsia Quast, Wirtschaftsförderung Heilbronn
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