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20.03.2019

Hochschulen am Oberrhein reichen Bewerbung für European Universities Initiative ein

Vier oberrheinische Hochschulen haben gemeinsam mit anderen europäischen Universitäten in Polen, Österreich, Griechenland und den Niederlanden unter dem Namen «EPICUR» ihre Bewerbung für die European Universities Initiative bei der Europäischen Kommission eingereicht. 

Unter dem Namen «EPICUR – European Partnership for an Innovative Campus Unifying Regions» haben sich die Universitäten Freiburg, Strasbourg und Haute-Alsace sowie das Karlsruher Institut für Technologie mit der Adam Mickiewicz Universität Poznan, der Universität für Bodenkultur Wien, der Aristoteles Universität Thessaloniki und der Universität von Amsterdam zusammengeschlossen. Ihre Bewerbung für die European Universities Initiative haben sie bei der Europäischen Kommission eingereicht. Die European Universities Initiative ist ein Förderinstrument der Europäischen Kommission, das sich auf die Lehre konzentriert. EPICUR zielt auf den Bereich der universitären Lehre und stellt in ihrer Bewerbung unter anderem die Liberal Arts and Sciences Education, die digitale Transformation der Lehrformen sowie den Ausbau der Mobilität für Studierende ins Zentrum der Kooperation.

Diese Initiative ist in der EU-Förderung für die universitäre Lehre an das Erasmus+ Programm gekoppelt. Da die Schweiz an diesem Programm nicht teilnimmt, kann die Universität Basel, die im trinationalen Universitätsverbund des Oberrheins EUCOR bereits mit den vier anderen oberrheinischen Hochschulen kooperiert, nicht an dem neuen Universitätsverbund EPICUR teilnehmen. Die EUCOR Zusammenarbeit wird jedoch unabhängig von EPICUR fortgeführt und weiterentwickelt. Anders als die European Universities Initiative, die sich lediglich auf eine Förderung in der Lehre beschränkt, gibt es im EUCOR Zusammenschluss eine Zusammenarbeit sowohl in der Lehre als auch in Forschung und Innovation. 

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