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16.09.2026
Grenzregionen sind Lebensräume: Warum Daten dabei helfen
Wie bewegen sich Menschen über Grenzen hinweg? Eine neue Studie der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission liefert Antworten. Sie zeigt: Bessere Daten helfen, Grenzregionen besser zu verstehen. Die Studie erschien im August 2026. Ihre zentrale Botschaft: Grenzregionen sind mehr als Linien auf der Karte. Sie sind Lebensräume, geprägt vom Alltag der Menschen, die dort leben, pendeln und sich bewegen.
Die Studie zeigt: Wir unterschätzen oft, wie viel grenzüberschreitender Austausch tatsächlich stattfindet. Der Grund: Die vorhandenen Daten sind zu ungenau, zu unzuverlässig oder schlecht vergleichbar. Deshalb braucht es neue Wege. Klassische Quellen wie Verwaltungsdaten, Umfragen und Verkehrsdaten reichen allein nicht mehr aus. Kombiniert man sie mit neuen Datenquellen wie Mobilfunkdaten, Web-Scraping und georäumlicher KI, entsteht ein deutlich genaueres Bild.
Das Fazit der Studie ist klar: Gute Daten sind die Basis für gute Politik. Nur wer die grenzüberschreitenden Bewegungen genau kennt, kann wirksame Massnahmen entwickeln. Wichtig dabei: Rechtliche, administrative, infrastrukturelle und sprachliche Hürden dürfen nicht vergessen gehen. Die Studie fordert deshalb einen datengestützten Ansatz. Das Ziel: Grenzregionen als das sichtbar machen, was sie wirklich sind, lebendige Wirtschafts- und Lebensräume.
Download der Studie
