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02.03.2021

Entwicklung einer Innovationsregion im Raum Fessenheim

Wie kann aus dem Gebiet Fessenheim nach Schliessung des Atomkraftwerkes eine Innovationsregion entstehen? Der trinationale Universitätsverbund Eucor – The European Campus und der Upper Rhine Cluster for Sustainability Research (URCforSR) erarbeiten hierfür bis Ende des Jahres 2021 eine Machbarkeitsstudie mit konkreten Investitionsoptionen. 

Im Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit und Integration, dem so genannten Aachener Vertrag, haben sich Deutschland und Frankreich auf die gemeinsame Weiterentwicklung des Gebiets rund um das Atomkraftwerk Fessenheim an der deutsch-französischen Grenze nach dessen Stilllegung im Juni 2020 verständigt. Sie streben an, im Rahmen eines deutsch-französischen Wirtschafts- und Innovationsparks gemeinsam Projekte in den Bereichen der grenzüberschreitenden Mobilität, Energiewende sowie Innovation zu entwickeln. 

In diesem Rahmen wird eine Machbarkeitsstudie mit 800’000 Euro vom französischen Staat, der Région Grand Est, dem deutschen Bundesministerium des Innern sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg finanziert. Für die Studie arbeiten vier deutsch-französische Kompetenzgruppen eng mit deutschen und französischen Industriepartnern zusammen. Die drei Kompetenzgruppen zu den Bereichen «Grüne Batterien und Batterierecycling (Kreislaufwirtschaft)», «intelligente Stromnetze» – so genannte Smart Grids – und «Wasserstoff» erarbeiten konkrete Pilotprojekte, die zukünftig im Raum Fessenheim angesiedelt werden können. Eine vierte Gruppe befasst sich mit den gesellschaftlichen, rechtlichen und ökologischen Herausforderungen, die mit diesen Pilotprojekten verbunden sind. Darauf aufbauend erarbeiten Eucor – The European Campus und URCforSR eine Roadmap für die Umsetzung und Finanzierung der Pilotprojekte.

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