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01 mars 2017

Nationalrat spricht sich gegen zusätzliche Kürzungen in der Regionalentwicklung aus

Der Nationalrat hat über die Sparmassnahmen beim Fonds für Regionalentwicklung zugunsten des Finanzierungsvorschlags des Bundes- und Ständerats entschieden. 

Somit werden, unter Vorbehalt weiterer Sparmassnahmen, die Einlagen des Fonds 2017-2019 nicht um je weitere 10 Mio. Franken für die Jahre 2018 und 2019 gekürzt. Auch die Nordwestschweizer Kantone erhalten in der Förderperiode 2016-2023 bei der Umsetzung interkantonaler oder grenzüberschreitender Projekte NRP-Unterstützung vom Bund und wären gegebenenfalls von den Kürzungen betroffen gewesen. Dies konnte nun abgewendet werden. 

Der Fonds für Regionalentwicklung bildet die Finanzierungsgrundlage für die Umsetzung der Neuen Regionalpolitik (NRP) – inklusive Interreg – durch Bund und Kantone und ermöglicht die Realisierung zahlreicher impulsgebender Projekte zur Bewältigung struktureller Defizite. Für die regionalwirtschaftliche Entwicklung und namentlich die Stärkung der Innovationsförderung ist dieses Instrument unverzichtbar. Direkte Nutzniesser sind die KMUs, die eine für die wirtschaftliche Entwicklung der zeichnenden Kantone unentbehrliche Wertschöpfung generieren. Dank den NRP-unterstützten Interreg-Projekten werden zudem Potentiale ausgeschöpft, welche sonst aufgrund der Grenzhürden brach lägen. Diese Projekte geben wichtige Impulse für die Steigerung der Wertschöpfung in unserer Grenzregion.

Interview mit Botschafter Dr. Eric Jakob

Die Neue Regionalpolitik in der Nordwestschweiz 

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