Programmes de coopération, Interreg, NPR

14 mars 2024

Startschuss für prämierte Projekte der trinationalen Wissenschaftsoffensive in Strasbourg

Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung am 12. März 2024 wurden die sieben von der Fachjury ausgewählten Projekte der Wissenschaftsoffensive in Strasbourg vorgestellt. Bei fünf der sieben Siegerprojekten sind auch Schweizer Partner beteiligt.  

Die Wissenschaftsoffensive, eine gemeinsame Initiative der Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, der Région Grand Est sowie des Programms Interreg Oberrhein, besteht seit 2011 und wurde im Jahr 2023 zum vierten Mal im Rahmen eines spezifischen Projektaufrufs durchgeführt. Die Fachhochschule Nordwestschweiz, das Universitätsspital Basel sowie die Universität Basel leisten mit ihrem Wissen und einer finanziellen Beteiligung von insgesamt 0.9 Mio. Franken einen wichtigen Beitrag zum Gelingen von fünf der sieben Projekte. Daneben unterstützen die Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Jura sowie der Bund im Rahmen der Neuen Regionalpolitik die Vorhaben mit rund 1.2 Mio. Franken.

Zum Projektbeginn konnte nun im Rahmen eines Kick-Offs der Beitrag der regionalen und grenzüberschreitenden Ökosysteme zur Entwicklung europäischer Spitzeninnovationen aus der öffentlichen Forschung hervorgehoben sowie die Preisträgerprojekte des vierten Projektaufrufs der Wissenschaftsoffensive vorgestellt werden. Nach einleitenden Worten von Franck Leroy, Präsident des Conseil régional Grand Est, sowie Bärbel Schäfer, Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Freiburg und Vorsitzende des Begleitausschusses von Interreg Oberrhein, fand eine vielfältige Podiumsdiskussion zum Thema «Innovation und Exzellenz: Stärkung des Fachwissens unter Beachtung regionaler Spezifika» statt, an der auch Andrea Elisabeth Knellwolf, Vizepräsidentin der Regio Basiliensis, teilnahm. Sie betonte: «Der grenzüberschreitende Oberrhein und Interreg soll ein Ermöglichungsraum sein, an dem wir kontinuierlich arbeiten und den Bürgerinnen und Bürger immer wieder den Nutzen der Zusammenarbeit aufzeigen müssen – hierbei spielen auch die Politik, die Gesellschaft sowie die Wirtschaft eine entscheidende Rolle.» Mit renommierten Beispielen grenzüberschreitender Wissenschaftskooperation in der Region Basel zeigte sie die bisherigen Erfolge auf, beispielsweise in Form von trinationalen Bildungsgängen und Kooperationen der Universitäten. 

Im Anschluss an die Diskussion bot sich die Gelegenheit zur Übergabe der Förderbescheide an die sieben neuen Projekte durch Franck Leroy, Bärbel Schäfer, Prof. Dr. Hannes Kopf, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd des Landes Rheinland-Pfalz, und Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. 

Weitere Informationen zu den im Rahmen der Wissenschaftsoffensive geförderten Projekte 

Ein Kurzfilm der Säule Wissenschaft der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO) gibt zudem interessante Informationen zur Wissenschaftsoffensive. 

 

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