Libre circulation des personnes Suisse-UE

07 septembre 2018

Prominent besetzter Anlass im Basler Grossratssaal zu den Bilateralen Schweiz-EU

Das Rahmenabkommen Schweiz-EU - politisches Streitthema der Stunde - stand im Zentrum des gut besuchten Anlasses im Basler Rathaus am Mittwoch, 5. September 2018.

Die Veranstaltung von metrobasel in Kooperation mit der Regio Basiliensis, der Vereinigung Basler Ökonomen und der Kampagne "stark+vernetzt" brachte wichtige Vertreter aus Politik und Wirtschaft wie auch die Bevölkerung zusammen, um über die Bilateralen und das Rahmenabkommen zu diskutieren. Nach der Begrüssung des Publikums durch Christoph Brutschin, Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt, sowie durch Regula Ruetz, Direktorin von metrobasel, berichtete Staatssekretär und Direktor der Direktion für europäische Angelegenheiten im EDA, Dr. Roberto Balzaretti, in seinem Referat über die Europapolitik der Schweiz sowie die aktuellen Geschehnisse bezüglich des Rahmenabkommens. Im nachfolgenden Referat von Monika Rühl, Vorsitzende der Geschäftsleitung von economiesuisse, wurde die wirtschaftliche Relevanz guter Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU betont. 

An der anschliessenden lebhaften Podiumsdiskussion beteiligten sich prominente Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Nebst den beiden Referenten Dr. Roberto Balzaretti und Monika Rühl äusserten sich Christoph Brutschin, Dr. Andreas Schwab (Abgeordneter des Europäischen Parlaments), Elisabeth Schneider-Schneiter (Nationalrätin und Präsidentin der Handelskammer beider Basel), Dr. Matthias Leuenberger (Länderpräsident Novartis Schweiz) sowie Roger Köppel (Nationalrat) zu Fragen rund um die Beziehungen und die Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EU. Moderiert wurde das Podium von Frank Linhart, Bereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit des Arbeitgeberverbands Basel. Thematisiert wurden nebst strittigen Punkten wie etwa der Debatte rund um die "fremden Richter" oder dem Lohnschutz auch allfällige Konsequenzen eines Scheiterns des Rahmenabkommens. Zuletzt hatte das Publikum die Möglichkeit zu Wortmeldungen und Fragen an die Diskussionspartner. 

Foto: ruweba kommunikation ag.  

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