Coopération transfrontalière dans le Rhin supérieur

15 avril 2026

Basel zeigt, wie Zusammenarbeit über Grenzen gelingt

In der trinationalen Region Basel ist grenzüberschreitende Zusammenarbeit Alltag. Eine Studienreise von BorderLabs CE zeigt, warum funktionierende Strukturen, konkrete Projekte und enge Abstimmung entscheidend sind.

Am 17. und 18. März 2026 besuchten die Partner des Projekts BorderLabs CE die Region Basel, um Einblicke in die gelebte Praxis der Zusammenarbeit zu gewinnen. Dabei wurde schnell deutlich: Themen wie Mobilität, Arbeitsmarkt und Raumplanung werden hier selbstverständlich grenzüberschreitend gedacht und organisiert.

Verschiedene Institutionen stellten ihre Arbeit vor. Der Trinationale Eurodistrict Basel koordiniert Projekte und fördert den Austausch zwischen Gemeinden. Regio Basiliensis zeigte die Schweizer Perspektive, während die Collectivité européenne d’Alsace die strategische Verankerung der Zusammenarbeit auf französischer Seite erläuterte. Mit INFOBEST PALMRAIN wurde zudem eine konkrete Anlaufstelle für die Bevölkerung vorgestellt, die bei Fragen zu Arbeit, Steuern oder Sozialversicherungen unterstützt.

Auch Projekte vor Ort standen im Fokus: Der Parc des Carrières zeigt die Umnutzung eines ehemaligen Abbaugebiets, während das Entwicklungsprojekt 3Land für langfristige Zusammenarbeit in der Raumplanung steht.

Die Studienreise unterstreicht, dass erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf verlässlichen Strukturen, konkreten Projekten und enger Abstimmung beruht.

Das Interreg-Projekt BorderLabs CE versteht Grenzräume als Zukunftslabore europäischer Zusammenarbeit. Es verfolgt einen Perspektivwechsel: Grenzregionen sind keine Randlagen, sondern Mittelpunkte mit grossem Potenzial. Dieses soll sichtbar gemacht und praktisch nutzbar werden.

Im Zentrum steht der Aufbau einer transnationalen Plattform – einer Toolbox mit praxisnahen Methoden und Strategien für Kommunen, Verwaltungen, Institutionen sowie zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure. Neun Partner aus Deutschland, Polen, Tschechien, Österreich, Slowenien und Ungarn arbeiten gemeinsam daran, übertragbare Modelle für territoriale Kooperation zu entwickeln.

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