Programmes de coopération, Interreg, NPR
20 mars 2026
Kleinprojektefonds «Wissen schafft Gesellschaft» am Start
Interreg Oberrhein fördert künftig Kleinprojekte, die den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Gesellschaft stärken und die Ergebnisse öffentlicher Forschung einem breiten Publikum zugänglich machen. Wie gewohnt steht der grenzüberschreitende Mehrwert der einjährigen Projekte im Vordergrund. Anträge können ab April eingegeben werden mit drei Stichdaten am 15. Juni, 15. Oktober und 15. März 2027.
Der Aufruftext wird Anfang April veröffentlicht, ergänzt durch eine online-Informationsveranstaltung am Mittwoch, 22. April, von 14.30 bis 16.00 Uhr in deutscher sowie am Dienstag, 28. April von 11.00 bis 12.30 Uhr in französischer Sprache. Hier können sich Interessierte über den Projektaufruf, die Auswahlkriterien und den detaillierten Zeitplan des Fonds informieren und direkt mit den Organisatoren sprechen. Dieser Fonds wird Projekte zum Wissenstransfer sowie zur Vermittlung und zur Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse unterstützen, die sich mit den grossen gesellschaftlichen, ökologischen, klimatischen oder technologischen Herausforderungen des grenzüberschreitenden Raums befassen. Damit werden zwei Ziele verfolgt: Forschung sichtbarer und zugänglicher zu machen und gleichzeitig die Entstehung neuer wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kooperationen zu ermöglichen.
Die Projekte können von französischen und deutschen Hochschulen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und der Region Grand Est allein oder in Partnerschaft mit verschiedenen Akteuren wie kulturellen Einrichtungen, Vereinen im Bereich der Wissensvermittlung, Museen, Kulturstätten, Unternehmen der Kreativwirtschaft oder sonstigen Wirtschaftsnetzwerken durchgeführt werden. Auch Partner aus der Nordwestschweiz können sich beteiligen. Die durch den Fonds kofinanzierten Projekte können im gesamten Oberrheinraum durchgeführt werden und müssen dem grenzüberschreitenden Gebiet zugutekommen. Der grenzüberschreitende Fonds finanziert 60 % der Ausgaben, deren Gesamtbudget bei 50‘000 Euro liegt. Bei einer Beteiligung Schweizer Partner kann das Budget überschritten werden. Die Verwaltung des Fonds liegt beim Euro Institut in Kehl, für Schweizer Interessenten und Projektpartner ist wie gewohnt die IKRB zuständig.
Zum Projektaufruf (ab April 2026)
Zur Anmeldung für die online-Infoanlässe am 22. und 28. April 2028
