Interreg

Mittels der Neuen Regionalpolitik (NRP) und dem Engagement der Nordwestschweizer Kantone haben Schweizer Akteure die Möglichkeit, an Interreg-Projekten teilzunehmen. Die Interkantonale Koordinationsstelle bei der Regio Basiliensis (IKRB) fungiert dabei als regionale Koordinationsstelle für Interreg und die NRP.

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Interreg Aktuell

8.12.2016

Begleitausschuss Interreg Oberrhein genehmigt 14 neue Projekte

Der Begleitausschuss des Programms Interreg V Oberrhein hat in seiner Sitzung am 8. Dezember 2016 in Offenburg vierzehn neue grenzüberschreitende Projekte genehmigt, darunter acht mit Schweizer Beteiligung.

Sie wurden mit einer Fördersumme von insgesamt rund 9 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) bewilligt. Die Nordwestschweiz ist dabei an acht Projekten beteiligt: an vier Projekten aus dem Forschungsbereich, an zwei Projekten aus dem Bereich Zivilgesellschaft und an je einem Projekt aus den Bereichen Stadt- und Verkehrsentwicklung. Der Bund fördert die Vorhaben mit einem Betrag von 2.19 Mio. Franken, die Kantone mit 0.99 Mio. Franken und Dritte unterstützen mit weiteren 1.44 Mio. Franken.

Medienmitteilung

Projektliste Interreg V / NRP mit Nordwestschweizer Beteiligung

 

Interreg Allgemein

1990 lancierte die Europäische Union (EU) die Gemeinschaftsinitiative Interreg mit dem Ziel, durch die Intensivierung der Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg die Integration im europäischen Raum und eine ausgewogene Entwicklung zwischen den Regionen zu fördern. Seitdem wurde Interreg laufend weiter entwickelt.

Heute stellt Interreg unter dem Titel "Europäische territoriale Zusammenarbeit (ETZ)“ eines der zentralen Instrumente der europäischen Kohäsions- resp. Regionalpolitik, mit der wirtschaftliches Wachstum gefördert, Entwicklungsdifferenzen zwischen den Regionen in Europa gemindert sowie der soziale und territoriale Zusammenhalt gestärkt werden sollen. 

In der Förderperiode 2014-2020 – Interreg V – investiert die EU aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) 8,9 Mrd. Euro für die grenzübergreifende Zusammenarbeit in Europa.

Dabei unterstützt die EU die Kooperation in drei Ausrichtungen:

  • Interreg A: grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen benachbarten Grenzregionen (6,6 Mrd. Euro)
  • Interreg B: transnationale Zusammenarbeit zwischen Regionen in grösseren, zusammenhängenden Regionen  (1,8 Mrd. Euro)
  • Interreg Europe: Interregionale Zusammenarbeit zwischen nicht-benachbarten Regionen in ganz Europa (0,5 Mrd. Euro)

Die grenzübergreifende Kooperation erfolgt auf der Grundlage gemeinsamer Programme der jeweils beteiligten Partnerstaaten. Die in den Programmen festgelegten Themen- und Handlungsfelder werden in Form von Kooperationsprojekten umgesetzt, wobei die EU 50% bzw. 60% von deren Kosten übernimmt.

Im Rahmen von Interreg kommen Schweizer Akteure zwar nicht in den Genuss von EU-Fördermitteln, sie profitieren aber gleichwohl von den durch die realisierten Kooperationsprojekte geschaffenen Synergien und Impulse. Dies haben die Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau, Solothurn und Jura früh erkannt und beteiligen sich von Anfang an an Interreg. In der aktuellen Förderperiode beteiligen sich die Nordwestschweizer Kantone an vier – Jura und Aargau an fünf – Interreg V-Programmen auf grenzüberschreitender, transnationaler sowie interregionaler Ebene.

Interreg A Oberrhein

An den Grenzen Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz vereint der Oberrhein vier Regionen ‑ Südpfalz, Baden, Elsass und Nordwestschweiz ‑, die historisch, kulturell und wirtschaftlich einen bedeutenden Platz in Europa einnehmen. Mit 6 Mio. Einwohnern, zahlreichen kulturellen und touristischen Anziehungspunkten sowie einer Wirtschaftskraft von rund 210 Mrd. Euro verfügt der Oberrhein in verschiedener Hinsicht über ein grosses und wertvolles Potenzial.

Um diese Vorteile noch besser nutzen und den Oberrhein als Modellregion in Europa entwickeln zu können, soll die langjährige und erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter vertieft werden. Das von 2014-2020 währende Programm Interreg VA Oberrhein leistet einen wesentlichen Beitrag dazu.

Im sogenannten "Operationellen Programm", das die Grundlage für die Programmumsetzung darstellt, haben die deutschen, französischen und schweizerischen Programmpartner folgende vier Prioritätenachsen und 12 spezifische Ziele festgelegt:

A. Wettbewerbsfähige grenzüberschreitende Wissens- und Innovationsregion ("intelligentes Wachstum“)
     1. Erweiterung der grenzüberschreitenden Forschungskapazitäten für Forschung und Innovation (FuI) - Spitzenleistungen am Oberrhein
     2. Verstärkte Beteiligung von Unternehmen an grenzüberschreitenden FuI-Vorhaben mit Forschungs- und Hochschuleinrichtungen
     3. Steigerung der durch grenzüberschreitende Konsortien aus dem Oberrheinraum entwickelten Anwendungen und Innovationen
 
B. Umweltverträgliche Entwicklung von Raum, Wirtschaft und Mobilität auf grenzüberschreitender Ebene ("nachhaltiges Wachstum“)
     4. Verbesserung des Artenschutzes auf grenzüberschreitender Ebene am Oberrhein
     5. Verbesserung der Qualität der Ökosystemdienstleistungen am Oberrhein
     6. Verringerung der Umweltbelastungen im Rahmen der Wirtschafts- und Siedlungsentwicklung am Oberrhein
     7. Begrenzung des Anstiegs des grenzüberschreitenden, motorisierten Verkehrs durch die Entwicklung von belastungsärmeren Verkehrsträgern im Oberrheinraum
 
C. Grenzüberschreitende Beschäftigung ("integratives Wachstum“)
     8. Ausweitung der grenzüberschreitenden Entwicklungs- und Absatzmöglichkeiten für KMU am Oberrhein
     9. Steigerung des Arbeitsplatzangebotes durch die Entwicklung strategisch relevanter Wirtschaftssektoren am Oberrhein
     10. Zunahme der grenzüberschreitenden Beschäftigung am Oberrhein
 
D. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Verwaltungen und Bürgern ("territorialer Zusammenhalt“)
     11. Verbesserung des grenzüberschreitenden Leistungsangebots von Verwaltungen und Institutionen
     12. Steigerung der Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit dem Oberrhein als grenzüberschreitender Region
 
​Dabei wird insbesondere auf den grenzüberschreitenden Mehrwert und den innovativen Charakter der geförderten Kooperationsprojekte Wert gelegt. Neu zu den vorherigen Programmperioden ist zudem, dass die Projekte nicht mehr primär auf ihren Ertrag, sondern auf ihre Wirkung und ihren Nutzen hin bewertet werden.
 
Mit einem Finanzvolumen von insgesamt 109,7 Mio. Euro an Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung EFRE - 63% mehr als in der Förderperiode zuvor - stellt das Programm Interreg V Oberrhein nicht nur ein wichtiges Finanzierungsinstrument für alle grenzüberschreitenden Projekte dar, sondern leistet auch einen messbaren Beitrag zur Weiterentwicklung und Positionierung der Region Oberrhein in Europa.
 

Kurzformular

Das Ausfüllen und die Übermittlung des Kurzformulars (an das Interreg-Sekretariat und die Regio Basiliensis) dient den Antragstellern bei der Entwicklung und Darstellung ihrer Projektidee im Hinblick auf die neuen Anforderungen des Programms und gibt der Programmbehörde einen Überblick auf die Projekte in Vorbereitung. Das Kurzformular ist jedoch noch keine formelle Beantragung von Fördermitteln. Die Inhalte können dann im Fall eines späteren Vollantrags genutzt werden. Eine Frist für die Einreichung des Kurzformulars besteht nicht; eine frühe Kontaktnahme mit dem Interreg-Sekretariat und der IKRB ist bzgl. Planung sinnvoll.

Für die Erstellung des Kurzformulars sind neben dem Operationellen Programm (Teil des entsprechenden spezfischen Ziels) folgende Dokumente hilfreich:

Zu Erläuterungen beim Ausfüllen des Formulars steht das zweisprachige Interreg-Sekretariat (+33 388 15 69 20 / interreg@region-alsace.eu) oder die Interkantonale Koordinationsstelle bei der Regio Basiliensis (+41 61 915 15 15 /info@regbas.ch) zur Verfügung.

Leitfaden für Schweizer Projektinteressierte und -antragsteller

Da für Schweizer Projektpartner puncto Finanzierung andere Bestimmungen gelten wie für die deutschen und französischen Partner, hat die IKRB als regionale Interreg-Koordinationsstelle einen Leitfaden für potenzielle Projektpartner aus der Schweiz erstellt. Darin sind die für die Schweiz gültigen Modalitäten und Kritieren zur Auswahl und Förderbarkeit von Vorhaben erklärt. 

Programmsekretariat 

Gemeinsames Sekretariat Interreg VA Oberrhein
Région Alsace
1, Place Adrien Zeller
BP 91006
F-67070 STRASBOURG
Tel. +33 (0)388 15 69 20
Fax +33 (0)388 15 68 49
interreg@region-alsace.eu
www.interreg-oberrhein.eu

Schweizer Kontaktstelle

Regio Basiliensis
Freie Strasse 84
Postfach
4010 Basel
Tel. 061 915 15 15
Fax 061 915 15 00
andreas.doppler@regbas.ch
www.regbas.ch

Dokumente

Interreg B Nordwesteuropa und Alpenraum

Zusammen mit den anderen Schweizer Regionen beteiligt sich die Nordwestschweiz an zwei Interreg B-Programmen: Nordwesteuropa und Alpenraum. Beide Programme zielen darauf ab, einerseits die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit ihres Gebiets zu steigern, andererseits die ausgewogene und nachhaltige Entwicklung ihres Raumes zu fördern. Dabei setzen die beiden Programme aufgrund ihrer divergierenden geographischen Situation jeweils unterschiedliche Förderschwerpunkte.

Mit Belgien, Grossbritannien, Irland, Luxemburg, den Niederlanden, der Schweiz sowie Teilen Frankreichs und Deutschlands deckt das Programm Nordwesteuropa den wichtigsten wirtschaftlichen und städtischen Ballungsraum Europas ab. Dies spiegelt sich in den Förderprioritäten des Programms wider:

  • Stärkung der Forschung, der technologischen Entwicklung und der Innovation;
  • Unterstützung des Wandels hin zu einer CO2-armen Wirtschaft in allen Sektoren;
  • Schutz der Umwelt und Förderung der Energieeffizienz: Nutzung und Wiederaufwertung von Ressourcen durch internationale Kooperation;

Mit Österreich, Lichtenstein, Slowenien, der Schweiz sowie Teilen Deutschlands, Frankreichs und Italiens hat das Programm Alpenraum sowohl die Alpen als auch die ihr zugewandten Metropolräume als Gebietskulisse. Das Programm hat vier daraus ableitende Förderschwerpunkte definiert:

  • "Innovativer Alpenraum": Innovation in der Wirtschaft, im sozialen Bereich und in der Governance;
  • "CO2-armer Alpenraum": Tiefere Emissionen, effiziente und nachhaltige Gesellschaft und Erarbeitung von Lösungen in Bezug auf die Mobilität und den Transport
  • "Lebenswerter Alpenraum": Nachhaltige Nutzung des Kultur- und Naturerbes und Schutz des Ökosystems des Alpenraums;
  • "Gut organisierter Alpenraum": Verbesserung der multilevel und transnaionalen Gouvernance.

Die Interreg B-Projekte müssen einen umsetzungsorientierten sowie einen integrierten räumlichen Ansatz verfolgen. Mit anderen Worten müssen sie dem gesamten entsprechenden Programmgebiet konkrete, erkennbare und nachhaltige Vorteile verschaffen. Für die Förderung solcher Projekte verfügen die Programme Nordwesteuropa und Alpenraum über rund 370 resp. 139 Mio. Euro EFRE-Mittel.

Programmsekretariate

Gemeinsames Sekretariat Interreg B Nordwesteuropa (NWE)
Les Arcuriales (6ème étage)
45, Rue de Tournai
F-59000 Lille
Tel. +33 (0)3 20 78 55 00
Fax +33 (0)3 20 55 65 95
nwe@nweurope.eu
www.nweurope.eu

Gemeinsames Sekretariat Interreg B Alpenraum (Alpine Space)
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Hessstrasse 128
D-80797 München
Tel. + 49 89 9214 1800
Fax + 49 89 9214 1820
js@alpine-space.eu
www.alpine-space.eu

Schweizer Kontaktstelle

National Contact Point Interreg B
Bundesamt für Raumentwicklung ARE
3003 Bern
Tel. +41 58 462 40 78
sebastien.rieben@are.admin.ch
www.are.admin.ch

Dokumente

Interreg Europe

Für eine erfolgreiche Umsetzung der Lissabon- und Göteborg-Strategien spielen der Erfahrungsaustausch und der Wissenstransfer zwischen den regionalen und lokalen Gebietskörperschaften in Europa eine wesentliche Rolle. Genau an diesem Punkt setzt das Programm Interreg Europe (früher Interreg C) an.

Ziel von Interreg Europe ist es, europäischen Regionen zu helfen, regionale Politiken und Programme effizienter umzusetzen, vor allem mit Hilfe der EU-Fonds und Finanzierungsinstrumente für Wachstum und Beschäftigung. Interreg Europe zielt darauf ab, Erfahrungs-, Wissens- und Good-Practice-Austausch zwischen relevanten Stakeholdern aus verschiedenen europäischen Regionen anzuregen und zu unterstützen.

Die vier thematischen Prioritäten sind.

  • Forschung und technologische Entwicklungen und Innovationen fördern;
  • Die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen stärken;
  • Den Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft unterstützen und fördern;
  • Die Umwelt schützen und Ressourceneffizienz fördern.

Für eine Projektfinanzierung im Rahmen des Programms Interreg Europe kommen alle 28 EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegen und die Schweiz in Betracht. Damit fördert das Programm Kooperationsprojekte zwischen Regionen aus ganz Europa. Um in den Genuss einer Kofinanzierung zu gelangen müssen die Projektinteressierte sich im Rahmen einer Projektpartnerschaft während einer von Interreg Europe organisierten Projektausschreibung bewerben.

Die EFRE-Mittel in Höhe von rund 359 Mio. Euro werden für die Förderung von Projekten, die die Entwicklung von Lösungsansätzen und Instrumenten durch den Erfahrungsaustausch sowie den Wissenstransfer zwischen unterschiedlich entwickelten Regionen zum Ziel haben, eingesetzt.

Programmsekretariat

Gemeinsames technisches Sekretariat Interreg Europe
Les Arcuriales - 5D
45, Rue de Tournai
F-59000 Lille
Tel. +33 (0)3 28 144 100
Fax +33 (0)3 28 144 109
Kontaktformular: www.interregeurope.eu/contact-us/
www.interregeurope.eu/

Schweizer Kontaktstelle

National Contact Point Interreg Europe
Eidgenössisches Departement für
Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF
Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
Ressort Regional- und Raumordnungspolitik
Holzikofenweg 36, 3003 Bern
Tel.  +41 31 322 28 72
Fax. +41 31 322 27 68
cyril.lyner@seco.admin.ch
www.seco.admin.ch

Dokumente

URBACT

URBACT ist ein weiteres Förderinstrument der Europäischen territorialen Zusammenarbeit (ETZ). An diesem Programm beteiligen sich nebst den EU-Staaten auch Norwegen und die Schweiz. URBACT hat zum Ziel, den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Städten zu fördern, um Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu finden. Das Programm umfasst rund 500 Städte, in der Schweiz haben sich bereits Zürich, Basel und Lugano an Projekten beteiligt.

In der bis 2020 dauernden Projektphase III von URBACT stehen folgende fünf thematische Kernziele im Fokus:

  • Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation,
  • Förderung der Bestrebungen zur Verringerung der CO2-Emissionen in allen Branchen der Wirtschaft,
  • Erhaltung und Schutz der Umwelt sowie Förderung der Ressourceneffizienz,
  • Förderung nachhaltiger und hochwertiger Beschäftigung und Unterstützung der Mobilität der Arbeitskräfte sowie
  • Förderung der sozialen Inklusion und Bekämpfung von Armut und jeglicher Diskriminierung.

In der Periode II (2007-2013) hat sich die Schweiz an drei Projekten beteiligt, darunter EGTC – Expertising Governance for Transfrontier Conurbations, ein Projekt zu grenzüberschreitenden Agglomerationen mit Beteiligung Basels.

URBACT-Kontaktstelle Schweiz

Bundesamt für Raumentwicklung
3003 Bern
Tel. 058 462 40 78
sebastien.rieben@are.admin.ch
Weitere Infos 

ESPON

ESPON (European Observation Network for Territorial Development and Cohesion) ist ein EU- Forschungsinstrument mit der Absicht, europaweit vergleichbare Daten zu erheben. An diesem Programm beteiligen sich nebst den EU-Staaten auch Island, Lichtenstein, Norwegen und die Schweiz.

ESPON spielt eine zentrale Rolle in der Kohäsionspolitik der EU, da es ermöglicht, territoriale Entwicklungstendenzen zu analysieren. Solche Untersuchungen können den Regionen oder Städten, die sich an einem Projekt beteiligen, wichtige Beweisgrundlagen in Entscheidungsprozessen geben. Auf der Basis dieser transnationalen Datenerhebungen publiziert ESPON regelmässig thematische Karten für den europäischen Raum.

In der letzten Projektperiode von ESPON (2007-2013) haben sich neun schweizerische Partner an Projekten beteiligt. Eines dieser Projekte war ULYSSES, wo die Regio Basiliensis Schweizer Projektpartnerin war. Ziel dieses Projekts war die Erschaffung einer Datengrundlage zur Raumentwicklung in grenzübergreifenden Gebieten.

ESPON-Kontaktstelle Schweiz

Bundesamt für Raumentwicklung
3003 Bern
Tel. 058 462 40 73
marco.kellenberger@are.admin.ch
Weitere Infos


Andreas Doppler,
Leiter Förderprogramme