Meilensteine der Oberrheinkooperation

Die Anfänge

Der Gedanke der Zusammenarbeit im Sinne der europäischen Grenzregion wird im Jahr 1963 erstmals in Basel durch die Gründung des Vereins Regio Basiliensis postuliert und unter Beteiligung des Staates (Kantone), der Wirtschaft (Firmen) und der Wissenschaft (Universitäten)  sowie Zivilgesellschaft (Privatpersonen) umgesetzt.

Schon bald galt der Verein Regio Basiliensis auf schweizerischer und europäischer Ebene als Pioniermodell und sorgte somit auch für die Verstetigung der Kooperation am Oberrhein. Speziell seit den 1990er-Jahren wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit aktiv auf institutioneller Ebene umgesetzt und insbesondere auch durch Projekte im Rahmen der  Interreg-Förderprogramme vorangetrieben. 

Historische Meilensteine bis heute

2016  

Mit einem Festakt im Palais universitaire in Strasbourg wird am 11. Mai 2016  „Eucor – The European Campus“ eröffnet. Beim European Campus handelt es sich um den ersten, allein von Universitäten getragenen Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ). Die fünf Universitäten wahren ihre jeweilige Autonomie, können nun aber als gemeinsame Rechtsperson handeln. 

2015  

Gründung des  Vereins „TRION-climate“ mit der Regio Basiliensis als Gründungsmitglied. Damit erhält das bisherige Klima- und Energie-Netzwerk gleichen Namens eine eigene Rechtspersönlichkeit. 

2014 

Erstmals seit 47 Jahren verkehren seit Dezember 2014 wieder Trams nach Deutschland. Am 14. Dezember 2014 wird die Verlängerung der Tramlinie 8 nach Weil am Rhein eingeweiht.

2013  

Die Regio Basiliensis feierte im Mai 2013 ihr 50 jähriges Bestehen. "50 Jahre Grenzen überwinden" ist der Titel des Films, der anlässlich des Jubiläums produziert wurde und der die Arbeit des Vereins im Rückblick beleuchtet:

2012    

Am 16. Januar 2012 ist die Metropolitankonferenz Basel zu ihrer ersten Versammlung zusammengekommen. Sie bezweckt die Bündelung der Kräfte aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft unter einem Dach mit dem Ziel der gemeinsamen Interessenvertretung.

2010    

Am 9. Dezember 2010 fand in Offenburg die Gründungsfeier zur Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO) statt. Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik unterzeichnen eine Gründungserklärung und verabschieden ein gemeinsames Strategiepapier für die Metropolregion.

2007

Trinationaler Eurodistrict Basel (TEB)
Gründung des Trinationalen Eurodistricts Basel (TEB) am 26. Januar 2007

2002

1. Juni 2002: Inkrafttreten des ersten Pakets der bilateralen Abkommen Schweiz-EU

seit 1998 

Oberrheinrat
1998 haben sich oberrheinische Abgeordnete aus allen drei Ländern zum "Oberrheinrat" (ORR) zusammengeschlossen.

seit 1993

INFOBEST PALMRAIN
Eröffnung der trinationalen Informations- und Beratungsstelle INFOBEST PALMRAIN in Village-Neuf (F) für alle grenzüberschreitenden Fragen. Erstmals am Oberrhein arbeitet ein trinationales Team unter einem gemeinsamen Dach zusammen. Von 1993 bis 1998 nimmt die Regio Basiliensis die Projektleitung wahr.

seit 1991

D-F-CH-Oberheinkonferenz (ORK)
Die beiden seit 1975 bestehenden Regionalausschüsse der Regierungskommission (Comité Tripartite und Comité Bipartite) tagen seit 1991 gemeinsam als "Deutsch-französisch-schweizerische Oberrheinkonferenz" (ORK). Weitere Infos: Oberrheinkonferenz

seit 1989

Interreg
Am 16. Oktober 1989 wird auf Schloss Bürgeln im Markgräflerland (D) die "Willenserklärung für eine gemeinsame Entwicklungskonzeption Elsass - Südbaden - Nordwestschweiz" unterzeichnet. Diese bildet die Grundlage für die Beteiligung der Dreiländerregion am EU-Förderprogramm Interreg. Die Regio Basiliensis nimmt die Funktion als zentrale Koordinations- und Anlaufstelle für die Schweizer Partner wahr. Weitere Infos: Interreg

seit 1989

EUCOR
Zusammenschluss der Universitäten Basel, Freiburg, Karlsruhe, Strasbourg und Mulhouse zur "Europäischen Konföderation der Universitäten am Oberrhein" (EUCOR)

seit 1985

Freiburger Regio-Gesellschaft
Gründung der "Freiburger Regio-Gesellschaft" (heute Regio-Gesellschaft Schwarzwald Oberrhein) mit ähnlicher Zielsetzung wie die beiden in den sechziger Jahren gegründeten Regio-Organismen in Basel und Mulhouse.

seit 1971

AGEG
Gründung der "Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen" (AGEG) unter massgeblicher Mitwirkung der Regio Basiliensis. Die AGEG ist bis heute die zentrale Lobbying-Organisation für die europäischen Grenzregionen.  

seit 1970

IKRB
Die "Interkantonale Koordinationsstelle der Regio Basiliensis" (IKRB) wird mittels eines Staatsvertrags zwischen den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft geschaffen und dem Verein Regio Basiliensis angegliedert. Die IKRB erfüllt seit 1970 im Auftrag der beiden Basel staatliche Funktionen im Sinne der "kleinen Aussenpolitik".

seit 1965

Verein Regio du Haut-Rhin
Gründung der "Regio du Haut-Rhin" in Mulhouse mit gleicher Zielsetzung und als französische Partnerin der Regio Basiliensis

seit 1963 

Verein Regio Basiliensis
Der Gedanke der Zusammenarbeit im Sinne der europäischen Grenzregion wird erstmals in Basel durch die Gründung des Vereins Regio Basiliensis postuliert und unter Beteiligung des Staates (Kantone), der Wirtschaft (Firmen) und der Wissenschaft (Uni) umgesetzt.

Meilensteine (PDF)

Erklärung Regio Gipfel 1989 (PDF)