News
2. November 2026
EU-Staaten einigen sich auf Position zur neuen Gesellschaftsform «EU Inc.»
Der Rat der EU hat seine Position zu einem neuen gesellschaftsrechtlichen Rahmen festgelegt, der grenzüberschreitende Geschäftstätigkeit und Investitionen erleichtern soll – insbesondere für Start-ups und Scale-ups. Unternehmen sollen künftig zwischen den 27 bestehenden nationalen Gesellschaftsrechten und dem neuen «28. Regime», der «EU Inc.», wählen können. Wer sich dafür entscheidet, soll sich innerhalb von zwei Tagen für höchstens 100 Euro online eintragen lassen können, die Bezeichnung «EU Inc.» führen und im gesamten EU-Binnenmarkt tätig sein dürfen.
2. November 2026
Klimaresilienz: EU will Europa besser schützen
Die Europäische Kommission hat einen «EU-Rahmen für Klimaresilienz» vorgestellt. Anlass sind nach Angaben der Kommission die Extremwetterereignisse des Sommers 2026 mit Hitze, Waldbränden und historischem Niedrigwasser. Die Kommission beziffert die Schäden durch Extremwetter auf rund 50 Milliarden Euro pro Jahr und den jährlichen Investitionsbedarf für Klimaresilienz auf rund 70 Milliarden Euro. Klimaresilienz soll künftig in allen wichtigen Politikbereichen von Anfang an mitgedacht werden.
31. Oktober 2026
30. Oktober 2026
Sicherheit, Frieden und Demokratie: Ausgebuchte zweite Ausgabe von baseltalks
Am Donnerstag, 29. Oktober 2026, lud die Regio Basiliensis bei Roche in Basel zur zweiten Ausgabe von «baseltalks – lasst uns über Europa reden!». Die Veranstaltung war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Rund 500 Personen, darunter zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Gymnasien aus der Region, folgten den Diskussionen zur Frage «Wie gelingen Sicherheit, Frieden und Demokratie heute und für kommende Generationen?».
28. Oktober 2026
Wieso nicht einen Innovationsdialog am Oberrhein etablieren?
28. Oktober 2026
«Demokratie im Wandel. Herausforderungen und Perspektiven»
Demokratischer Friede ist nicht selbstverständlich
Francesca Knaus, Autorin und Politikberaterin im Bundestag, Berlin. Mitautorin von «Welches Europa brauchen wir?» (Piper, 2025)
27. Oktober 2026
Interreg-Projekt zur Kreislaufwirtschaft: Erfolgreicher Study Trip nach Basel
Am 22. und 23. September 2026 kamen die Partner des Interreg-B-Projekts RE-INCITE auf Einladung des Projektpartners Regio Basiliensis in Basel zusammen, um an der Strategie zur Förderung der Kreislaufwirtschaft durch Kommunen weiterzuarbeiten und Einblicke in die Basler Aktivitäten auf diesem Gebiet zu erhalten. Wir erlebten zwei intensive Tage mit anregenden Gesprächen, interessanten Präsentationen und spannenden Besichtigungen. Das Projekt RE-INCITE, an dem auf Schweizer Seite auch BaselCircular und INFRAS beteiligt sind, läuft noch bis Ende Dezember 2026.
21. Oktober 2026
Ab sofort können öffentliche Einrichtungen und Verwaltungen aus der Oberrheinregion Fördermittel für grenzüberschreitende Projekte beantragen. Die bi- oder trinationalen Vorhaben haben eine Laufzeit von maximal zwei Jahren und müssen spätestens im März 2029 abgeschlossen sein. Eine erste Einreichefrist endet am 15. Januar 2027.
13. Oktober 2026
Europäische Union will Krisenkommunikation verbessern
Die EU-Kommission hat die Einrichtung eines neuen Krisenkommunikationssystems vorgeschlagen, um Einsatzkräften sichere und stabile Kommunikationskanäle zur Verfügung zu stellen. Das System soll in der gesamten EU und in den mit dem Schengen-Raum assoziierten Ländern eingesetzt werden und alle Notfalldienste abdecken: Strafverfolgungsbehörden, Feuerwehr, Katastrophenschutz und medizinische Notfalldienste.
13. Oktober 2026
Mehr Klarheit für grenzüberschreitendes Arbeiten: EU verabschiedet Sozialversicherungsreform
Der Rat der EU hat Ende September 2026 die Reform der Vorschriften zur Koordinierung der nationalen Sozialversicherungssysteme verabschiedet. Die überarbeitete Verordnung soll die Regeln klarer und einfacher anwendbar machen und die Mobilität von Arbeitskräften innerhalb der EU erleichtern. Neu geregelt werden unter anderem die Meldepflichten bei Entsendungen sowie die Zuständigkeit für Arbeitslosenleistungen. Für die Schweiz gelten die Änderungen erst nach einer Übernahme ins Freizügigkeitsabkommen.

